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Acht Meilensteine für acht Jahre Amtszeit

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahre gewählt. Für diese Amtszeit habe ich mir folgende Ziele als "Meilensteine" gesetzt, an deren Umsetzung ich mich nach acht Jahren messen lassen möchte.

1. Schul- und Kitafrage nachhaltig lösen.

Die Schul- und Kitafrage muss nachhaltig gelöst werden. Dazu zählt nicht nur das Vorhandensein von ausreichend Betreuungsplätzen im Ort. Dazu zählen auch der Ausbau und die nachhaltige Sicherung des Raumbedarfs der Grundschule. Denn eine starke Grundschule ist der beste Standortfaktor für die FAW-Schule und damit für die Sicherung des Oberstufenstandortes Woltersdorf. Alle Eltern in Woltersdorf sollen ohne Wartezeit einen Kita- oder Hortplatz bekommen.

2. Straßenbau für sichere Schulwege.

Der Straßenbau muss vorankommen. Für den Ausbau der Gemeindestraßen muss ein langfristiger Plan erarbeitet werden; die Anwohner müssen so früh wie möglich wissen, wann ihre Straße an der Reihe ist. Sichere Schulwege müssen dabei erste Priorität haben!

3. Stärkung der Jugendarbeit.

Woltersdorf hat starke Angebote im Bereich der Jugendarbeit. Sportverein, Feuerwehr und EC-Jugendklub sind ihre wesentlichen Bausteine. Eine Evaluation und Koordination durch die Gemeinde kann diese Arbeit noch effektiver machen. Damit kein junger Mensch zurückgelassen wird.

4. Woltersdorf stark und eigenständig.

Die Eigenständigkeit der Gemeinde muss gesichert werden. Als bloßes Anhängsel von Erkner oder Schöneiche verlöre Woltersdorf zuerst die FAW-Schule und dann die Straßenbahn. Wie Erkner mit den Geldern für seine Mittelzentrumsfunktion umgeht, ist ein Vorgeschmack auf das, was wir als bloßer Ortsteil zu erwarten hätten.

5. Solide Haushaltspolitik.

Ein wichtige Voraussetzung für die Eigenständigkeit unserer Gemeinde ist eine solide und nachhaltige Haushaltspolitik mit sozialem Augenmerk für die richtigen Investitionen. Neue Schulden lehne ich ab.

6. Maßvoll auf Wachstumskurs bleiben.

Unsere Bevölkerung muss weiter maßvoll wachsen. Woltersdorf muss attraktiver Wohnort bleiben und profitiert durch den Zuzug von Berufstätigen durch Steuerzahlungen und erhöhte Schlüsselzuweisungen. Die Konsolidierung und Stärkung der GWG soll auch günstigen Wohnraum verfügbar halten. Altersgerechtes Wohnen und Wohnraum für junge Menschen sind Teil einer soliden Wachstumsstrategie.

7. Starkes Gewerbe vor Ort.

Woltersdorf lebt als Wirtschschaftsstandort vor allem von seinem Status als Ausflugsziel im Berliner Umland und seinen zahlreichen kleinen und mittleren Gewerbetrieben. Für die Betriebe im Schleusenbereich wäre die Erarbeitung eines Tourismus- und Vermarktungskonzeptes durch die Gemeinde eine konkrete Unterstützung. Für die Stärkung des Klein- und Mittelstandes muss die Gemeinde für eine gute Infrastruktur sorgen, neben guten Straßen ist dies vor allem schnelles Internet - hier muss die Gemeinde endlich aktiv werden.

8. Nachhaltige Perspektiven für die Vereinsarbeit.

Die Vereine vor Ort sind die Stützpfeiler unseres gesellschaftlichen Lebens. Für ihre Arbeit brauchen sie klare Förderperspektiven statt Hängepartien von Jahr zu Jahr. Dies gilt vom Sportverein über die Feuerwehr bis zur Chorgemeinschaft für alle, die sich vor Ort engagieren.