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Steinhöfel „von Links gesehen“: Zum Artikel in der MOZ am 10. März über die Sitzung der Gemeindevertretung am 8. März d. J.: Eine Million Minus in der Gemeindekasse – ob Steinhöfel sein Tafelsilber verkaufen muss

In dem o. g. Artikel wird aus Sicht der Verwaltung über die katastrophale finanzielle Situation der Gemeinde Steinhöfel berichtet und ein Ausblick in die Zukunft gegeben:
https://www.moz.de/lokales/fuerstenwalde/finanzen-in-oder-spree-eine-million-minus-in-der-gemeindekasse-_-ob-steinhoefel-sein-tafelsilber-verkaufen-muss-69605115.html

Wie ist es aber zu dem Defizit von ca. 1 Mio. € und somit zu einer Schieflage in der Gemeinde gekommen? 

Dazu lohnt ein Blick in den Haushaltsplan:
Hier ist festzustellen, dass die Einnahmen der letzten Jahre ziemlich konstant sind. Von der Verwaltung wird sogar prognostiziert, dass die Einnahmen ab 2023 sogar um 1,5 Millionen € steigen werden.

Und was ist mit den Ausgaben?
Neben den gestiegenen Energiekosten sind für die Transferleistungen (u. a. die Amts- und Kreisumlage) 44 % der Aufwendungen in 2023 angesetzt; d. h. fast die Hälfte des Haushaltes wird nicht für Projekte und Investitionen in der Gemeinde ausgegeben. Die Amtsumlage ist dabei mit 16 % der Aufwendungen in 2023 einer der größten Posten der Transferleistungen. 

Die Höhe der Amtsumlage wird von der Verwaltung vorgeschlagen und vom Amtsausschuss beschlossen: 
Die Amtsumlage ist nach dem Anschluss an das Amt zunächst gefallen, um dann von 27,50 v. H. (im Jahr 2021) auf 30,0 v.H. (in 2022) und 32,00 v. H. (in 2023) zu steigen. 
Das heißt also, von den Einnahmen der Gemeinde Steinhöfel wurde seit 2021 immer mehr an das Amt transferiert und je mehr Einnahmen die Gemeinde hat, umso mehr profitiert davon das Amt. Das führt nun dazu, dass der Haushalt von Steinhöfel für 2023 ein Millionen Defizit aufweist, während der Haushalt des Amtes mit -14.000 € nahezu ausgeglichen ist. 

Fazit:
Diese Entwicklung ist neben den steigenden Energie- und Personalkosten auch durch die anstehende Finanzierung des neuen Millionen teuren Verwaltungsgebäudes in Briesen erklärbar. 
Dass deshalb aber nun die Gemeinde nahezu handlungsunfähig ist und das Verwaltungsgebäude in Steinhöfel versilbert werden soll, damit sind wir nicht einverstanden und hatten bereits mehrmals u. a. für die Nutzung durch die Verwaltungsangestellten aus den Containern (Anschaffungskosten: ca. 88 TEUR) in Briesen und den Wiedereinzug in das Verwaltungsgebäude in Steinhöfel und damit gegen den teuren Verwaltungsneubau, plädiert.

Und wenn – wie im o. g. MOZ-Artikel weiter beschrieben – auf Vorschlag der Verwaltung die restlichen VerwaltungsmitarbeiterInnen aus dem Verwaltungsgebäude in das Angerhaus umziehen sollen, ist damit die Kinder- und Jugendarbeit im Ort gestorben.
Wir wollen eine funktionierende Verwaltung, aber auch Projekte für die Gemeinde, und wir wollen Vereine unterstützen können. 
Beides scheint aus der Sicht der Verwaltung nicht möglich zu sein.

Mit solchen Konsequenzen hatten die EinwohnerInnen der Gemeinde Steinhöfel mit dem Anschluss an das Amt Odervorland zum 1. 1. 2019 sicher nicht gerechnet bzw. war das nicht deren Sinn und Ziel.

Alle TOP und Beschlussvorlagen zu dieser und anderen Sitzungen sind hier zu finden:
https://amt-odervorland.ratsinfomanagement.net/gremien

Weitere Informationen zu diesen und anderen Themen in der Gemeinde siehe hier: www.linke-steinhoefel.de

DIE LINKE. Steinhöfel
www.linke-steinhoefel.de
Facebook: linkesteinhoefel
Email: kontakt@dielinke-steinhoefel.de


Termine Ortsverbände


Steinhöfel „von Links gesehen“: Zum Artikel in der MOZ am 10. März über die Sitzung der Gemeindevertretung am 8. März d. J.: Eine Million Minus in der Gemeindekasse – ob Steinhöfel sein Tafelsilber verkaufen muss

Zum Artikel in der MOZ am 10. März über die Sitzung der Gemeindevertretung am 8. März d. J.: Eine Million Minus in der Gemeindekasse – ob Steinhöfel sein Tafelsilber verkaufen muss

In dem o. g. Artikel wird aus Sicht der Verwaltung über die katastrophale finanzielle Situation der Gemeinde Steinhöfel berichtet und ein Ausblick in die Zukunft gegeben:
https://www.moz.de/lokales/fuerstenwalde/finanzen-in-oder-spree-eine-million-minus-in-der-gemeindekasse-_-ob-steinhoefel-sein-tafelsilber-verkaufen-muss-69605115.html

Wie ist es aber zu dem Defizit von ca. 1 Mio. € und somit zu einer Schieflage in der Gemeinde gekommen? 

Dazu lohnt ein Blick in den Haushaltsplan:
Hier ist festzustellen, dass die Einnahmen der letzten Jahre ziemlich konstant sind. Von der Verwaltung wird sogar prognostiziert, dass die Einnahmen ab 2023 sogar um 1,5 Millionen € steigen werden.

Und was ist mit den Ausgaben?
Neben den gestiegenen Energiekosten sind für die Transferleistungen (u. a. die Amts- und Kreisumlage) 44 % der Aufwendungen in 2023 angesetzt; d. h. fast die Hälfte des Haushaltes wird nicht für Projekte und Investitionen in der Gemeinde ausgegeben. Die Amtsumlage ist dabei mit 16 % der Aufwendungen in 2023 einer der größten Posten der Transferleistungen. 

Die Höhe der Amtsumlage wird von der Verwaltung vorgeschlagen und vom Amtsausschuss beschlossen: 
Die Amtsumlage ist nach dem Anschluss an das Amt zunächst gefallen, um dann von 27,50 v. H. (im Jahr 2021) auf 30,0 v.H. (in 2022) und 32,00 v. H. (in 2023) zu steigen. 
Das heißt also, von den Einnahmen der Gemeinde Steinhöfel wurde seit 2021 immer mehr an das Amt transferiert und je mehr Einnahmen die Gemeinde hat, umso mehr profitiert davon das Amt. Das führt nun dazu, dass der Haushalt von Steinhöfel für 2023 ein Millionen Defizit aufweist, während der Haushalt des Amtes mit -14.000 € nahezu ausgeglichen ist. 

Fazit:
Diese Entwicklung ist neben den steigenden Energie- und Personalkosten auch durch die anstehende Finanzierung des neuen Millionen teuren Verwaltungsgebäudes in Briesen erklärbar. 
Dass deshalb aber nun die Gemeinde nahezu handlungsunfähig ist und das Verwaltungsgebäude in Steinhöfel versilbert werden soll, damit sind wir nicht einverstanden und hatten bereits mehrmals u. a. für die Nutzung durch die Verwaltungsangestellten aus den Containern (Anschaffungskosten: ca. 88 TEUR) in Briesen und den Wiedereinzug in das Verwaltungsgebäude in Steinhöfel und damit gegen den teuren Verwaltungsneubau, plädiert.

Und wenn – wie im o. g. MOZ-Artikel weiter beschrieben – auf Vorschlag der Verwaltung die restlichen VerwaltungsmitarbeiterInnen aus dem Verwaltungsgebäude in das Angerhaus umziehen sollen, ist damit die Kinder- und Jugendarbeit im Ort gestorben.
Wir wollen eine funktionierende Verwaltung, aber auch Projekte für die Gemeinde, und wir wollen Vereine unterstützen können. 
Beides scheint aus der Sicht der Verwaltung nicht möglich zu sein.

Mit solchen Konsequenzen hatten die EinwohnerInnen der Gemeinde Steinhöfel mit dem Anschluss an das Amt Odervorland zum 1. 1. 2019 sicher nicht gerechnet bzw. war das nicht deren Sinn und Ziel.

Alle TOP und Beschlussvorlagen zu dieser und anderen Sitzungen sind hier zu finden:
https://amt-odervorland.ratsinfomanagement.net/gremien

Weitere Informationen zu diesen und anderen Themen in der Gemeinde siehe hier: www.linke-steinhoefel.de

DIE LINKE. Steinhöfel
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