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Michael-E. Voges

Mieter-Unmut wegen Balkonverglasung

Pressemitteilung des Mietervereins Erkner und Umgebung e.V.

Unruhe geht um in den Haushalten der Mietergemeinschaft unserer Wohnungsgesellschaft Erkner (WGE). Die Telefone des Mietervereins laufen heiß, in den Beratungsstunden geben sich die Mitglieder die Klinke in die Hand.

Anlass ist ein Schreiben der Geschäftsführerin der WGE von Ende Februar des Jahrs. Sie fordert ihre Mieter ultimativ auf, sich bis zum 30. März 2019 zu erklären: Wollen die Mieter die Verglasung ihres Balkons auf eigene Kosten von über 670 Euro abreißen oder für mehr als 3.500 Euro erneuern lassen?

Nach einer Ergänzung des Mietvertrags durften vor rund 15 bis 20 Jahren viele Mieter – oft mit bis zur hälftigen Kostenbeteiligung der WGE – Verglasungen auf dem Balkon ihrer Wohnung anbringen. Für die Dauer des Mietverhältnisses waren die Mieter verpflichtet, diese Verglasung zu warten, instand zu halten und gegebenenfalls zu erneuern.

Darauf beruft sich jetzt die Vermieterin. Aus ihrer Sicht ist nur das „Erneuern“ oder das „Abreißen“ möglich.
Die Wohnungsgesellschaft Erkner hat aber bislang weder die Notwendigkeit des Abrisses der bisherigen Balkonverglasung hinreichend dargelegt, noch Prüfungsberichte, auf deren Vorhandensein sie sich beruft, vorgelegt oder im Einzelnen vorgetragen.
Der Mieterverein Erkner und Umgebung e.V. hält daher die Fristsetzung zum 30. März 2019 für unwirksam.
Es besteht kein nachvollziehbarer Anlass, die Mieter – wie geschehen – zu einer überaus kurzfristigen Entscheidung zu drängen und ihnen damit eine angemessene Überlegensfrist zu nehmen.
Die ganze Aktion erscheint zum aktuellen Zeitpunkt fragwürdig.

Zum Bedauern des Mietervereins Erkner und Umgebung e. V. hat die Wohnungsgesellschaft Erkner versäumt, vor Inangriffnahme ihrer Kampagne das Gespräch mit ihren Mietern und mit dem Mieterverein zu suchen. Dort hätte man sicherlich nach Durchsicht und Studieren der Prüfungsberichte ein gemeinsames Verständnis zu den technischen Erfordernissen eines Abrisses der Verglasungen – und vielleicht eine alternative Lösung finden können.
Das gilt es nun nachzuholen. Im Interesse des Friedens innerhalb der Mietergemeinschaft bietet der Mieterverein Erkner und Umgebung e.V. der Wohnungsgesellschaft Erkner an, jederzeit die Sachlage gemeinsam zu überprüfen und den Mietern ein bestimmtes Vorgehen vorzuschlagen.

Den betroffenen Mietern rät der Mieterverein vorab, nicht übereilt eine Entscheidung zu treffen – und die Fristsetzung zum 30. März 2019 als hinfällig anzusehen.


Michael-E. Voges
Vorsitzender des Mietervereins Erkner und Umgebung e.V.


Kontakt zum Stadtverband

Vorsitzende:

Ursula Paape & Michael E. Voges 

uschalo@web.de

mevoges@t-online.de

www.linke-erkner.de

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  1. Erkner
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