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Nachrichten aus dem Kreis


Streik vor dem Krankenhaus Beeskow am 03.09.2019

Streik des nichtärztlichen Personals vor dem Krankenhaus Beeskow am 03.09.2019.

Ein Drittel weniger in der Lohntüte, als in vergleichbaren Krankenhäusern in der Region!

Streik vor dem Krankenhaus Beeskow am 03.09.2019

Diese Info kann schon mal stutzig machen!

Da werden Stipendien ausgelobt und auf Kreisebene Überlegungen angestellt, wie man Ärzte in die ländlichen Regionen bekommt.

Und dann diese Nachricht!

Bei genauem Hinsehen sind es aber nicht die Ärzte, die streiken, sondern das “nichtärztliche Personal“. Also Mitarbeiter rund um die Pflege, das technische Personal und eben alle die, ohne die das Krankenhaus nicht läuft.

Was ist hier eigentlich los?

Artur Pech (Fraktionsvorsitzender DER LINKEN/PIRATEN) lieferte dann aus der Vergangenheit ein paar wichtige Informationen, mit denen sich eine kleine Abordnung auf den Weg nach Beeskow zur Demo machte.

Wir bekundeten unsere Solidarität und versicherten die Unterstützung der Kreistagsfraktion bei der Lösung der längst überfälligen Lohnanpassungen.

2 Tage nach unserem Wahldebakel bei der Landtagswahl war es nicht so angenehm bei einer Demo das Megaphon in die Hand zu nehmen und zu den Mitarbeitern zu sprechen. Prompt kamen auch entsprechende Bemerkungen. Der anschließende Beifall aber zeigte, dass es sich lohnt aufzustehen und Gesicht zu zeigen.

Jetzt sind wir in der Pflicht, das Versprechen auch einzuhalten!

Unsere Fraktion hat sofort einen Eilantrag in den nächsten  Kreistag eingebracht, der die Rückführung der Krankenhaus-GmbH in einen Eigenbetrieb des Landkreises zum Inhalt hat.

Was soll das eigentlich bewirken?

Die GmbH ist nicht an den Tarif des Öffentlichen Dienstes gebunden, sondern konnte 2005/2006 mit einem Haustarif der finanziellen Schieflage des Hauses begegnen. Die LINKE (damals PDS) stimmte der Umwandlung in die Geschäftsform „GmbH“, wobei die GmbH zu 100% dem Landkreis gehört, nicht zu. In den nun 13 Jahren hat sich ein extremes Lohngefälle aufgebaut, das den Mitarbeitern nicht mehr länger zuzumuten ist. Ein Drittel weniger in der Lohntüte zu haben, als in vergleichbaren Krankenhäusern in der Region gezahlt wird, kann nicht mehr hingenommen werden. Das letzte öffentlich bekannte Angebot sah eine 2%ige Erhöhung vor. Da reibt man sich schon mal die Augen und fragt sich: Was geht in den Köpfen der Verhandlungsführer vor?

Die Verhandlungen liefen bei Redaktionsschluss noch.

Wir berichten weiter, versprochen!

 


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