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Aktuell


Pendler blockieren Wohnquartier – Bahnhofssiedlung Erkner in Not

Die Parkplatzsituation in der Bahnhofsiedlung Erkner gleicht denen der anderen in Bahnhofsnähe gelegenen Stadtgebieten. Jeden Werktag das gleiche Bild: Spätestens mit Beginn des Berufsverkehrs stellen die Pkw der Pendler nach Berlin die anliegenden Straßen der Siedlung zu. „Unzulässig“, muss man oft sagen. Das Parken in den Nebenstraßen ist – unabhängig von der Beschilderung – häufig nicht gestattet. Die verbleibende Straßenbreite erlaubt einen normalen Verkehrsfluss nicht mehr. Lkw's und Lieferwagen können die parkenden Fahrzeuge nicht mehr passieren.

Die nunmehr seit über hundert Jahren bestehende Bahnhofsiedlung ist für heutige Verkehrslagen einfach nicht konzipiert. Eine Einschränkung zumindest des Schwerlastverkehrs ist dringend angeraten.

Am stärksten belastet in der Siedlung ist der Fichtenauer Weg. Dort stehen tagsüber links – und rechtsseitig Fahrzeug an Fahrzeug. Bei Gegenverkehr ist hohe Unfallgefahr angesagt. Im Bereich der GefAS ist auf dem südlich der Straße verlaufende Rasenstreifen allerdings das Parken erlaubt worden. Eine fragwürdige Entscheidung ohne Milderung der Situation.

Der Siedlerplatz ist tagsüber lückenlos „beparkt“. Ein „Gegenverkehr“ scheidet damit tagtäglich über Stunden aus.  Das setzt sich in den abzweigenden Straßen Eichelgarten und Kienkamp nahtlos fort. Erst mit zunehmender, kaum noch als fußläufig angesehener Entfernung vom Bahnhof wirkt das Bild der „Parker“ ein wenig ausgedünnter. Anliegende Grundstücksnutzer haben mitunter Probleme, mit dem eigenen Fahrzeug vom Grundstück auf die Fahrbahn der Straße zu gelangen. Die Anwohner in der Umgebung des „Rund“ befürchten zudem, dass dort mit dem Bau einer weiteren Schule das Verkehrs-Chaos noch größer wird.

Auf diese Situation hat die Interessengemeinschaft Bahnhofsiedlung (IBS) seit Langem immer wieder hingewiesen und unsere „Parlamentarier“ zum Eingreifen aufgefordert. Immerhin: Auf Initiative der Fraktion DIE LINKE wird nun die Stadt ein Konzept zur Parkraumbewirtschaftung in Angriff nehmen. Wann das fertig sein wird, ist selbstverständlich unklar. Und bis dahin? Geschieht etwas? Es geschieht nichts!

Wie kann diesem unhaltbaren Zustand kurzfristig begegnet werden? Denkbar wäre, in der Übergangszeit bis zur beabsichtigten Neubebauung das Areal des ehemaligen Nettomarktes an der Bahnhofsstraße als ergänzenden Pendler-Parkplatz auszuweisen. Die geringe Entfernung zum Bahnhof bietet sich für ein solches Vorhaben geradezu an. Und, dass für dieses Areal bereits andere Pläne vorliegen, ist bekannt.

Vordringlich bleibt deshalb, ein Konzept zur Parkraumbewirtschaftung für das Bahnhofsviertel zu beschließen und umzusetzen. Das muss den Pendlerverkehr wenn nicht ganz aus der Bahnhofssiedlung ausschließen, so doch immerhin auf die Straßenteile begrenzen, auf denen ein Parken ohne Behinderung der sonstigen Nutzung möglich sein  wird.

 

Gottfried Walther
Bewohner der Bahnhofsiedlung


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