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Aktuell


Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

                              Wider das Vergessen! 

Am 09. November 2022 gedachten Einwohner und Einwohnerinnen am VdN-Denkmal der Opfer des Nationalsozialismus. In der Gedenkrede hieß es:

In mahnender Erinnerung an die Novemberprogrome des NS-Regimes gegen die deutschen Juden im Jahre 1938 ist der 9. November in Deutschland auch ein Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus. 
In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten die Synagogen. Es war der Tag, an dem organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand steckten. Es ist der Tag, an dem Tausende Juden misshandelt, verhaftet und getötet wurden.
Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren.
Diese Nacht war das Signal zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.
Aus dem Wissen um die Barbarei, die im deutschen Namen begangen wurde, erwächst nicht nur die Verpflichtung, an alle Opfer der Nazi-Diktatur zu erinnern, sondern auch die Übernahme von Verantwortung für die Gegenwart. Dies ist nicht nur eine deutsche Aufgabe, sondern eine gesamteuropäische, wenn künftig Rassismus und Diskriminierung nachhaltig verhindert werden sollen. 
Es geht nicht allein darum, die Opfer von einst dem Vergessen zu entreißen. Vielmehr sollen neue Opfer verhindert werden. Die unkündbare Erinnerung an den Holocaust macht uns die Verletzlichkeit unserer Freiheit und Demokratie bewusst. Zivilisation ist nie selbstverständlich. Der Mensch bleibt zur Unmenschlichkeit im Stande. 
Wir erleben in der jüngeren Vergangenheit europaweit nicht nur ein Erstarken rechtsextremer Parteien und Gruppierungen, sondern eine dramatische Zunahme von rassistisch motivierten Übergriffen. Wir müssen wachsam und leidenschaftlich gegen antidemokratische Tendenzen kämpfen. Jedem Anfang ist zu wehren! Menschenverachtung ist nie harmlos. Unterschätzen und Wegschauen können schon der Ausgangspunkt einer erneuten Katastrophe sei. Das lehrt die „Reichskristallnacht“, jene Nacht, die Auschwitz den Weg ebnete. 
Wollen wir hoffen, dass die Menschen sich dereinst einander als Menschen begegnen können, ohne auf Religion, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder sonstige Kriterien zu schauen, die herangezogen und bedient werden, um einander auf- oder abzuwerten. Menschen sind verschieden, zum Glück. Doch die Andersartigkeit des Anderen muss in Menschlichkeit aufgehen, das ist die Basis des friedlichen respektvollen Umgangs Miteinander.

 


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