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Aktuelles

Jeannine Albrecht

Peter-Martin Mattigk

SCHWAPP – WIE WEITER?

Jeannine Albrecht
Jahn, Mack & Partner
Franka Koch
Marco Walther

Visionen eines Bürgermeisters sind das eine – die Folgen für die Stadt das andere.

Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass das Projekt der Firma Surf-Era, auf dem Gelände des heutigen Schwapp und Teilen des Lacufa-Geländes ein Wasser-Disneyland mit riesigem überdachten Surfpool zu errichten, ein kommerzieller Erfolg wird.

Es deutet sich aber jetzt schon an, dass das Ganze für die Stadt zum finanziellen Desaster werden könnte. Noch bleibt der Bürgermeister im Vagen, aber erste Äußerungen deuten darauf hin, dass die versprochene neue Schwimmhalle nur um den Preis schmerzhafter Einschnitte bei der Sport- und Kulturförderung, den freiwilligen sozialen Leistungen usw. zu haben sein wird.

Im Schwapp werden die Betriebskosten der Schwimmhalle durch die Einnahmen aus den kommerziellen Bereichen gestützt, vor allem dem  Spaßbad.

Mit dem Abriss des Schwapp  soll aber alles, was Geld bringt, an Surf-Era gehen. Natürlich werden die Attraktionen aufbauen, gegen die unsere Drachenburg und unsere Rutschen kalter Kaffee sind.

Aber das ist ja gerade das Problem: Wir bleiben als Stadt auf dem defizitären Schwimmhallenbetrieb sitzen.

Der Neubau einer Schwimmhalle und die Sanierung des Schwapp dürften ungefähr gleich teuer sein. Deshalb können wir hier Tilgungsraten usw. außer acht lassen. Sie dürften bei beiden Varianten ähnlich sein.

Aber wir glauben, dass ein saniertes Schwapp für die Stadt die wirtschaftlichere Variante ist.

Wir laden ein zu zwei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen: am 10 Juni um 18.30 und am 12. Juni um 9.30; jeweils im Saal des Alten Rathauses.

Öffentlich zugängliche Dokumente finden Sie hier.