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DIE LINKE Erkner, Heinz Schneider
1. Mai 2021: Demonstration der LINKEN Oder-Spree vor dem Eingang zur Testla-Baustelle

"Keine E-Autos ohne Tarifvertrag!"

Im hiesigen Jahr 2021 fand am 1. Mai, der Internationalem Kampftag der Arbeiterklasse, nicht das nun schon traditionelle Fest auf der Maiwiese in Woltersdorf statt. Dennoch, es bleibt dabei: DIE LINKE steht dafür, dass alle Menschen von ihrer Arbeit gut und sicher leben können. Arbeitsbedingungen müssen sich am Menschen und ihren Familien orientieren, nicht an den Profitinteressen der Unternehmer. Die Unternehmerverbände nutzen die Krise, um Rechte von Beschäftigten einzuschränken, Löhne weiter zu drücken und Überstunden durchzusetzen.

Unser Ortsverband hatte sich daher der vom Kreisverband  Oder-Spree der LINKEN organisierten corona-gerechten Kundgebung um 11 Uhr mit zahlreichen Mitglieder angeschlossen. Gemeinsam mit unserer Parteivorsitzenden Janine Wissler, unserem Fraktionsvorsitzenden im Landtag Sebastian Walter und unserem Bundestagskandidaten im Bundestags-Wahlkreis 63 Stefan Kunath setzten wir ein Zeichen für gute Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung. In den Abend-Nachrichten des RBB am 1. Mai wurde ein kurzer Bericht gesendet.

Der gegebene Anlaß war: Elon Musk, Chef von Tesla, gilt generell nicht als Freund von Gewerkschaften und Betriebsräten. Auch im Tesla-Werk im kalifornischen Fremont kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Arbeitnehmern, die sich organisieren wollen. Seit Jahren läuft ein Verfahren in den USA vor dem sogenannten National Labor Relations Board, das Tesla auch schon mehrfach bescheinigte, mit illegalen Methoden eine gewerkschaftliche Organisation seiner Mitarbeiter behindert zu haben (siehe Welt vom 29. April 2021). Der US-Autobauer soll auf der Baustelle in Grünheide hunderte polnische Arbeiter beschäftigen (gemeinsamen Recherche von Business Insider und des ZDF-Magazins Frontal 21). Die einfachen Bauarbeiter sollen auf der Baustelle einen Lohn von nur 40 Zloty die Stunde verdienen, umgerechnet sind das rund 8,70 Euro. Ein Salär, das klar unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Zahlreiche Bauarbeiter bestätigten das Einkommen gegenüber Business Insider und Frontal 21 – auch ihre polnischen Arbeitgeber bestätigten es auf Anfrage (Focus vom 29. April 2021). Laut Mitarbeiterangaben sind die Arbeiter in einem Hostel in Mittenwalde untergebracht. Dort sollen rund 350 Bauarbeiter wohnen. Sie schlafen mit bis zu drei Mann in einem Zimmer – inmitten der Corona-Pandemie. Die Bauarbeiter tragen keine Masken und halten keinen Abstand. Folgerichtig soll es vor einigen Wochen auf der Tesla-Baustelle noch einen größeren Corona-Ausbruch gegeben haben, dutzende Bauarbeiter hätten sich mit dem Virus infiziert (Focus, siehe oben).

Für den Vorstand der Basisorganisation Erkner, Gosen-Neu Zittau
Michael-E. Voges, Vorsitzender

 

 

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