Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Jürgen Strauß
Franziska Schneider liest einen Brief von Rosa Luxemburg, v.L Rosemarie Strauß, Franziska Schneider, Elvira Strauß, Lothar Eysser

Dr. Elvira Strauß

Das Lesen gegen das Vergessen zu einer Erkneraner Tradition machen

Jürgen Strauß
Blick in den Bürgersaal
Jürgen Strauß
Dr. Horst Miethe liest
Jürgen Strauß
Ralf Schlösser und Margit Schmidt lesen das Märchen vom Glück

Am 10. Mai 2019, dem 86. Jahrestag der faschistischen Bücherverbrennung, trafen sich im Erkneraner Rathaus etwa 50 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, um an das damalige Fanal des Staates gegen die unabhängige Intelligenz zu erinnern und ein Zeichen gegen aufkommende rechte Gedanken zu setzen. Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Lesen gegen das Vergessen“ war das unsere zweite Veranstaltung nach dem Anfang  im vergangenen Jahr. 12 Literaturbegeisterte aller Altersgruppen lasen Werke von Autoren, deren Bücher 1933 in die Flammen geworfen wurden. Eingeladen dazu hatten der Ortvorstand und die Fraktion DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen, der Ortsverein und die Fraktion der SPD, die CDU Fraktion, der Bürgermeister Henryk Pilz, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Lothar Eysser und das Gerhart-Hauptmann-Forum Erkner.

Erich Kästner, Emil Zola, Erich Mühsam, Rosa Luxemburg, Heinrich Heine, Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky kamen in der guten Stunde zu Wort. Prosa, Gedichte und Briefe wurden vorgetragen. „Wir müssen aus den Ereignissen der Geschichte lernen und den Kampf zwischen den Menschen endlich einstellen. Auch das Wort Wahlkampf gefällt mir nicht. Gemeinsamkeiten sind wichtig“, sagte Erdmute Scheufele von Bündnis 90/Die Grünen, die Brechts Gedicht „An meine Landsleute“ vortrug. Brecht gab es auch von Lothar Eysser, der als Stadtverordnetenvorsteher „Die Hoffnung der Welt" las. Die Lesenden hatten sich aber nicht nur politisch schwere Kost ausgewählt, sondern Ausschnitte aus Heines „Buch der Lieder“, Tucholskys „Danach“ und Kästners „Präludium auf Zimmer 28“ beleuchteten menschliche Beziehungen mit Augenzwinkern.

Höhepunkt und Abschluss bildeten Margit Schmidt und Ralf Schlösser von der Schauspielschule „Drehbühne“ aus Erkner. „Wir kommen nächstes Jahr wieder und bringen unsere jungen Leser mit“, versprach Ralf Schlösser. Ach die Stadtbibliothek Erkner hat schon jetzt versprochen: „2020 lesen wir mit gegen das Vergessen.“ Viele Zuhörer bestätigten den Veranstaltern. „Das war sehr anregend. Wir werden auch in nächsten Jahr wieder dabei sein.“ 


Kontakt zum Stadtverband

Vorsitzende:

Ursula Paape & Michael E. Voges 

uschalo@web.de

mevoges@t-online.de

www.linke-erkner.de

Termine

  1. Erkner
    18:30 Uhr
    Erkner, Friedrichstraße 6–8, Rathaus Erkner (Bürgersaal)

    Sitzung des Hauptausschusses

    In meinen Kalender eintragen
  1. Erkner
    18:30 Uhr
    Erkner, Friedrichstraße 6–8, Rathaus Erkner (Bürgersaal)

    Sitzung der 6. Stadtverordnetenversammlung

    In meinen Kalender eintragen