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Fest verankertes Gedenken an Familie Warschauer

Schon im März wurden in Beeskow die ersten beiden Stolpersteine verlegt – für Rosa und Ludwig Warschauer, beide in Auschwitz ermordet. Leider wurden in der Nacht direkt nach der feierlichen Verlegung beide Steine gestohlen – eine unglaubliche, einmalige und feige Tat.

Schon im März wurden in Beeskow die ersten beiden Stolpersteine verlegt – für Rosa und Ludwig Warschauer, beide in Auschwitz ermordet. Leider wurden in der Nacht direkt nach der feierlichen Verlegung beide Steine gestohlen – eine unglaubliche, einmalige und feige Tat. Bürgermeister Steffen, Burg-Fördervereins-Vorsitzender Lindemann, zahlreiche Mitglieder der LINKEN Beeskow und auch Landtagsabgeordneter Peer Jürgens sprachen sich sofort für eine schnellstmögliche Erneuerung aus. Viele Bürger aus Beeskow spendeten für die beiden neuen Steine und heute wurden die Stolpersteine für Familie Warschauer ein zweites Mal eingeweiht. Herr Lindemann betonte, dass durch den Diebstahl die Bürger Beeskow enger zusammengerückt seien beim Gedenken an die jüdischen Mitmenschen. Das große Interesse der Menschen auch bei der 2. Einweihung zeige, dass Beeskow gegen diese Art von Zerstörung und Geschichtsvergessenheit Gesicht zeigt. Auch Peer Jürgens bedankte sich bei den Menschen für die schnelle Hilfe und drückte seine Hoffnung aus, dass diese nun fest verankerten Steine lange ein Zeichen der Mahnung und Erinnerung sein mögen.