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Friedlands Linke verdoppelt ihre Sitze

Am 28.09.2008 haben 1954 Einwohner der amtfreien Stadt Friedland (NL) mit ihren ca. 3.300 Einwohnern und 1.300 Haushalten über die zukünftige Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung (SVV) entschieden. Die Wahlbeteiligung mit 68,13 % war zufriedenstellend. Für die Wahl zur SVV stellten sich 27 Kandidaten, wovon 16 in die SVV zu wählen waren.

Die CDU, 2003 noch mit 101 Stimmen vor der damaligen PDS, konnte nur als zweitstärkste Kraft mit einem Verlust von 158 Stimmen abschneiden. Sie kann nur noch 2 Abgeordnete stellen. Die Linke konnte mit 1.495 Stimmen ihr bisher bestes Ergebnis einfahren und stellt mit 26,3 % der gültigen Wählerstimmen 4 Abgeordnete. Die Liste des Sportvereins SSV Rot – Weiß Friedland ist mit 2 Abgeordneten die drittstärkste Kraft.

Hervorzuheben ist das Abschneiden unseres Spitzenkandidaten, des parteilosen Dr. Eberhard Sradnick, welcher mit 1.259 Stimmen gleich 22,2 % aller gültigen Stimmen ein absolutes Spitzenergebnis erreichen konnte. Er sorgte ebenfalls bei der Wahl für den Kreistag mit 2.798 Stimmen für einen Achtungserfolg. Mit weiteren 4 Abgeordneten des Wahlkreises 3 (18 Kandidaten standen zur Wahl) konnte er in den Kreistag einziehen.

Dr. Eberhard Sradnick leitete von 2003 an die große Fraktion der SVV mit unserem Genossen Horst Bartsch und 12 parteilosen Abgeordneten. Durch sein Engagement konnte diese große Fraktion maßgeblich dazu beitragen, dass die Kommunalpolitik unserer Stadt sozial ausgewogen war, sofern dies die Gesetze der BRD und die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel ermöglichten. Auf folgende Erfolge kann u.a. verwiesen werden:

- 3 Kindergärten und eine Ganztagschule mit steigenden Schülerzahlen und mit eigener Küche,

- die Nutzung der Bibliothek konnte garantiert werden,

- 3 Arztpraxen, 2 Zahnarztpraxen und 2 physiotherapeutische Praxen sichern die medizinische Grundversorgung,

- eine positive Entwicklung des Tourismus,

- Ansiedlung neuer Einwohner,

- Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus gemäß dem Slogan „ Friedland – friedliches Land – friedliches Europa",

- Clubs, Vereine und freiwillige Feuerwehr garantieren eine aktive Freizeitgestaltung für Jung und Alt,

- die Jugendsozialstation arbeitet aktiv,

- durch die Neuorganisation der freiwilligen Feuerwehr in 6 Löschgruppen wird ihr flächendeckender Einsatz garantiert.

In diesem Zusammenhang seien Dr. Eberhard Sradnick und Genossen Horst Bartsch der Dank für ihre beispielhafte Arbeit ausgesprochen. Danken möchten wir aber auch unseren 7 Wahlhelfern, die mit viel Aufwand und Kraft den Wahlkampf der Linken in unseren 22 Orten durchführten und u.a. mit 2 Bürgerbriefen jeden Einwohner erreichten. Die sehr gute Arbeit und das persönliche Auftreten Dr. Eberhard Sradnicks gaben wohl den Grundstein für sein gutes Abschneiden bei den beiden Wahlen.

Leider wird die große Fraktion der vergangenen Jahre nicht mehr gemeinsam arbeiten. Die 8 Einzelkandidaten und die beiden Abgeordneten des Sportvereins haben sich zur Fraktion „Freie Friedländer“ zusammengeschlossen und kein Angebot zur Zusammenarbeit mit den Linken unterbreitet. Trotzdem garantiert die Linke eine sinnvolle Zusammenarbeit im Interesse der Stadt. Es bleibt zu hoffen, dass die positive Entwicklung der vergangenen Jahre auch bei der neuen Konstellation beibehalten werden kann. Die Abgeordneten der Linken stehen auch zukünftig ein für:

- Die Stärkung des Handwerks, Handels, der Gastronomie, Genossenschaften und aller mittelständischen Betriebe durch gerechte Subventionen und allgemein organisatorische Maßnahmen;

- Die Weiterentwicklung des Tourismus und der Freizeitangebote;

- Die Gleichbehandlung aller Ortsteile;

- Die Sicherung und Schaffung sowie Ausbau von Arbeitsplätzen im kommunalen Bereich;

- Weitere Ansiedlung von neuen Einwohnern, wofür derzeitig 90 Baufelder zur Verfügung stehen;

- Eine Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs, um das sehr hohe Preisniveau in Friedland durch mehr Wettbewerb zu regulieren;

- Soziale Gerechtigkeit – ein Leben ohne Armut sollen gewährleistet werden.


Ingrid und Guntram Weinhold


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