Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

2016

DIE LINKE Fürstenwalde lädt zur traditionellen Neujahrswanderung ein

Zur traditionellen Neujahrswanderung rund um den Trebuser See lädt die Fürstenwalder Linke wieder recht herzlich am Neujahrstag, den 1. Januar 2017 ein. Die Wanderung beginnt für alle, die mit Schwung ins Neue Jahr starten möchten, um 11 Uhr. Wir starten auf dem Parkplatz vor dem Restaurant Seeblick, welches uns nach erfolgreicher Seeumrundung mit einem leckeren Glühwein empfängt. Wir freuen uns auf viele Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder, die "mit links ins Neue Jahr starten" möchten.

Neujahrsrede des Fraktionsvorsitzenden Stephan Wende

Angefangen vom Winterdienst sowie städtischer Flüchtlings- und Wirtschaftspolitik, über Stadtentwicklung bis hin zur Gemeindegebietsreform (dazwischen aber auch noch vieles andere mehr) reichten die Themen, die der Fraktionsvorsitzende Stephan Wende in seiner Neujahrsrede näher beleuchtete.

Neujahrsempfang der Partnerstadt Sulechów

Am vergangenen Freitag lud die Fürstenwalder Partnerstadt Sulechów, gelegen in der polnischen Wojewodschaft Lubuskie, zu ihrem Neujahrsempfang ein. Die Einladung, die an die Verwaltung und an alle Parteien ging, wurde jedoch nur von uns Linken wahrgenommen.

Mit einer vierköpfigen Delegation, bestehend aus Vorstand, Fraktion sowie dem Bundestagsabgeordneten Thomas Nord, der zugleich Vorsitzender der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe des Bundestages ist, hörte man Ausführungen des dortigen Bürgermeisters zur wirtschaftlichen Situation, sah eine musikalische Darbietung und führte anschließend viele gute Gespräche.

Die Sulechowér Verwaltungsbeamten und Parlamentarier sind übrigens weiterhin an guten Beziehungen zu Deutschland und in Europa interessiert, auch wenn die Regierung in Warschau derzeit mitunter einen anderen Eindruck hinterlässt.

Alternative Neujahrsempfänge

Im warmen Saal mit angenehm temperiertem Sekt große Reden schwingen? Ja, das kann DIE LINKE in Fürstenwalde auch. Aber nicht nur. Im nunmehr fünften Jahr luden Partei und Fraktion zu Alternativen Neujahrsempfängen, die in Fürstenwalde Glühweinempfänge heißen, ein. An drei Tagen im Januar, bei Frost und Schnee und Sonne und Kälte trafen wir Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf dem Marktplatz sowie vor Discountern im Stadtteil Süd und Nord. Wir konnten erzählen, was wir im Jahr 2016 alles machen wollen, aber noch viel mehr können wir auch zuhören: Was erhoffen sich die Fürstenwalder im neuen Jahr und was wir LINKE dafür tun können, um diese Hoffnungen gemeinsam mit ihnen zu verwirklichen. Spannende Momente mit Glühwein, Apfelpunsch und Schmalzstullen, viele freundliche Gesichter, gute Wünsche und Ideen. Erneut ein gelungener Jahresstart der LINKEN in Fürstenwalde.

LINKS wirkt: Fürstenwalde bekommt neue Schulsozialarbeiter

Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises hat die Erweiterung des kreislichen Personalstellenprogrammes der sozialpädagogischen Fachkräfte der Jugend- und Jugendsoziarbeit ab dem 1. März 2016 beschlossen.

Das bedeutet, dass sieben neue Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an der Gesamtschule 3 und dem Gymnasium in Eisenhüttenstadt, an den Gymnasien in Erkner, Fürstenwalde und Beeskow sowie an der Fontane- und Sigmund-Jähn-Grundschule in Fürstenwalde ihre wichtige Arbeit aufnehmen können. Grundlage dafür war das teilweise erfolgreiche Verhandeln der Linksfraktion in den Koalitionsverhandlungen zur Bildung der rot-roten Landesregierung im Herbst 2014. Denn hier waren 100 zusätzliche Schulsozialarbeiterstellen vom Land für die Landkreise verabredet worden. Sieben davon kommen nun nach Oder-Spree, die nunmehr durch den kommunalen Mitfinanzierungsbeitrag durch die Kommunen abgesichert wurden.

Bemerkenswert ist der Vorgang trotzdem in mehrfacher Hinsicht. Wurden doch im vergangenen Jahr alle Anfragen meinerseits, ob das Stellenprogramm vor 2017 aufgrund der sich absehbar ändernden Bedarfs- und Zuwendungslage verändert wird, durch die Jugendamtsleitung verneint. Dies sogar, nachdem es durch die Stadt Fürstenwalde das Angebot gab, zwei dringend benötigte Sozialarbeiterstellen für Grundschulen außer der Reihe zu schaffen und auch der kommunale Anteil schon vorsorglich im Haushalt der Stadt bereitgestellt wurde. Dies geschah im Übrigen auf Antrag der Fürstenwalder Linksfraktion. Betont wurde dagegen immer, dass erst der Bedarf für Schulsozialarbeit an Grundschulen erfasst und beschrieben werden soll und das dieses nicht mehr im aktuellen Planungszeitraum, also bis 2017, geschehen kann. Nun ja, es geschehen noch Wunder und wir LINKEN können den Beweis antreten, wie gut linke Politik - verzahnt von der Kommune bis ins Land - funktionieren kann.

Die eigentliche Landesförderung liegt noch bei 1/5 der Personalkosten. Es stellt sich schon die Frage, warum die Landes-SPD so stiefmüttelich mit dem Thema Schulsozialarbeit umgeht. Aber auch die SPD im Kreistag moniert den Einsatz von Schulsozialarbeiter_innen an Gymnasien. Hier werde doch die künftige Elite ausgebildet, die ein stabiles Elternhaus und somit keine Probleme haben! - so die Argumentation im Fachausschuss. Da scheint viel reales Leben von der SPD in LOS ausgeblendet zu werden. Zum einen gehen fast die Hälfte aller Schüler_innen nunmehr auf Gymnasien, so dass hier die These der funktionierenden Elternhäuser statistisch nicht funktioniert, als auch die SPD sich fragen lassen muss, ob sie meint, dass Schüler_innen aus schwierige Elternhäuser gar keine Chance auf den Bildungsweg am Gymnasium haben sollen? Im Übrigen begleiten Schulsozialarbeiter_innen qualifizierte Bildungsprozesse des "Sozialen Lernens", die brauchen alle - unabhängig von Geschlecht, Status und Herkunft.

Der Autor Stephan Wende ist stellvertretender Vorsitzender im Jugendhilfeausschuss des Landkreises und Vorsitzender der Linksfraktion in der Fürstenwalder Stadtverordnetenversammlung

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar wurde im Jahr 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eingeführt. In Fürstenwalde wird das Gedenken durch die Stadt organisiert, mit jährlich wechselnden Redner_innen. Dieses Mal hielt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der Stadtverordnetenversammlung, Stephan Wende, vor rund 40 Teilnehmern die Gedenkrede.

LINKE Fürstenwalde verteilt süße Grüße zum Rosenmontag

Auch wenn der Karneval in unserer Region nicht solch eine Tradition wie andernorts besitzt, haben sich dennoch Mitglieder und Abgeordnete der Fürstenwalder LINKEN heute früh am Bahnhof mit Pfannkuchen postiert und an die Pendlerinnen und Pendler süße Rosenmontagsgrüße verteilt. Dabei konnte aber auch das eine oder andere politische Thema besprochen werden, so dass die Menschen satt und politisch gewappnet ihren Weg zur Arbeit antreten konnten.

Frühjahrsputz der LINKEN

Am heutigen Freitag säuberten Mitglieder der Fürstenwalder LINKEN unter Mithilfe von Mitarbeitern des Stadtforstes die Streuobstwiese in der Nähe des Hangelsberger Kreisels.

Einen ausführlichen Bericht der MOZ dazu finden Sie hier.

Ostern mit Links!

„Pünktlich zum Ostersonntag werden wir wieder 60 große bunte Ostereier im Stadtgebiet von Fürstenwalde verstecken – gefüllt mit attraktiven Gutscheinen von Restaurants, Gaststätten, Modegeschäften, Blumenläden, der Kulturfabrik, dem Schwapp, dem Union-Kino und vielen mehr. Dafür bedanken wir uns bei den Unterstützern der Aktion in der Region ganz herzlich!“, so Stephan Wende, Fraktionschef der Linken.

„Wir laden zur Ostereiersuche in den Fürstenwalder Stadtteilen, aber auch in Trebus und Molkenberg ein. So wird der Osterspaziergang zum besonderen Erlebnis!“ Die großen und kleinen Finder der Ostereier sind gebeten, sich bei der Osterhasen-Hotline der LINKEN zu melden. Auf der facebook-Seite der Fürstenwalder Linken wird am Ostersonntag virtuell die Suche nachvollziehbar sein.

„Die Gewinner und die Fundorte veröffentlichen wir sofort, wenn die Meldung bei uns eingegangen ist.“ Dafür ist die Osterhasen-Hotline 03361 – 736119 geschalten.

Abzuholen sind die Preise dann am Montag, dem 4. April von 17 – 20 Uhr in der Geschäftsstelle der LINKEN in Fürstenwalde. Diese befindet sich - für alle, die es noch nicht wissen - seit nunmehr einem Jahr in der Mühlenstraße 15, in der ehemaligen Commerzbank. Zeitgleich findet hier die Sprechstunde der Stadt- und Kreistagsfraktion der LINKEN statt.

Fürstenwalder Gemeinschaftsgarten

Die Lokale Agenda 21, ein Beschluss der Stadtverordneten aus dem Jahr 1998, umgesetzt zwei Jahre später, hatte damals aus acht Interessengruppen bestanden. In der Öffentlichkeit wird in den letzten Jahren nur noch die Gruppe „Menschen mit Handicap“ genannt, aber das Projekt „Gemeinschaftsgarten“ taucht seit 2014 nicht mehr auf der Stadtseite von Fürstenwalde auf, obwohl es weiterhin existiert.

Die Existenz ist zwar nicht spektakulär, aber für Mitbürger, die dort ein Beet nach ihren Wünschen bearbeiten und beernten möchten, ist es schon interessant. Außerdem lernt man dort, was und wie in anderen Kulturen angebaut wird. Ab und zu helfen auch Mitglieder der Fraktion DIE LINKE beim Pflanzen oder der Organisation von Pflanzenspenden. Am 23. April war wieder so ein Gartensamstag. Diesmal haben die Kleingärtner des Kleingartenvereins Spreetal e.V. Pflanzen gespendet, da oft zu groß gewordene Pflanzen im Frühjahr geteilt werden.

Für Interessenten: Die nächsten Gartensamstage finden am 21.5., 18.6. und 23.7. (jeweils von 14 bis 18 Uhr) in der Waldstraße 9a statt. Und bei gutem Wetter ist die Verantwortliche, Frau Petermann im Mai, Juni, Juli auch dienstags von ca. 15 bis 16 Uhr im Schulgarten anzutreffen.

"Das muss drin sein!" - LINKE feiern am 1. Mai mit viel Politik und Kultur

Zum traditionellen Familienfest am 1. Mai lud die Fürstenwalder LINKE auch in diesem Jahr wieder auf das Gelände der Kulturfabrik ein. Drei Stunden lang gab es eine bunte Mischung von Kulturdarbietungen und politischen Diskussionen, denen mehrere hundert Besucher angeregt folgten. Zur Eröffnung des Maifestes erinnerte der Vorsitzende der Fürstenwalder LINKEN, Frithjof Bastian, an die Geschichte dieses Tages und an seine Aktualität. "Auch wenn es immer mehr üblich wird, diesen Tag unpolitisch zu begehen und lieber im Tierpark oder auf dem Sportplatz zu feiern, dürfen wir nicht vergessen, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Mitbürger schwer sind. Ich erinnere an die vielen Zeit- und Leiharbeiter, zum Beispiel in der Fürstenwalder Wäscherei, ich erinnere an Alleinerziehende, die oft sich und ihre kleine Familie mit mehreren Minijobs über Wasser zu halten versuchen. Und ich erinnere an die vielen Hartz-IV-Aufstocker und die Langzeitarbeitslosen, die kaum noch Hoffnung haben mal wieder zur Gesellschaft dazuzugehören. Sie alle verdienen es, dass sie am 1. Mai und an jedem anderen Tage auch in den Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung gehören. Wenn ihre Lebensbedingungen sich gehörig verbessert haben, dann ist Deutschland, Oder-Spree und Fürstenwalde wieder sozialer geworden!"

Gedenken am Tag der Befreiung

Am 8. Mai, dem 71. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, gedachte DIE LINKE traditionell den 55 Millionen Toten, die der zweite Weltkrieg unter deutscher Entfesselung verursacht hatte.

20. Ermutigung

An der diesjährigen 20. Ermutigung, der Ausstellung von Kunstwerken behinderter Menschen, beteiligte sich auch die Fürstenwalder LINKE wieder als Sponsor. Den dadurch gestifteten Preis erhielt Tomasz Zator aus dem polnischen Sulechin für sein Bild "Emotionen".

Linkes Lesecafé beim Fürstenwalder Frühlingsfest

Am Fürstenwalder Frühlingsfest des vergangenen Wochenendes beteiligte sich die Fürstenwalder LINKE mit einem Lesecafé. Stündlich las der Frankfurter Autor Henry-Martin Klemt aus seinen Werken, die er auch signierte. Bei Kaffee und Kuchen nutzen wiederholt Besucherinnen und Besucher des Festes die Gelegenheit, dem lauten Trubel auf und um den Marktplatz zu entfliehen.

Kindertagskarawane

Aufgrund des etwas verregneten Kindertages zog die Kindertagskarawane der Fürstenwalder LINKEN am heutigen Samstag in den Stadtteil Nord. Und wurde dafür mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Viele Kinder strömten wieder aus den umliegenden Wohnvierteln herbei und gewannen Preise am Glücksrad, versuchten sich im Gummistiefelweitwurf oder konnten sich am Kuchen- und Brausestand stärken.

Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages besuchte das Freiwilligenzentrum der Caritas in Fürstenwalde

Die Mitglieder des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages besuchten vor kurzem das Freiwilligenzentrum der Caritas in Fürstenwalde. Dr. Rosemarie Hein, Obfrau der LINKEN im Ausschuss, hatte ihren Ausschusskollegen den Besuch empfohlen.

Der Unterausschuss hat sich in einer öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag mit den Autoren und Experten des Freiwilligensurvey beschäftigt. "Jetzt ist es uns wichtig, die Akteure der Freiwilligenarbeit vor Ort kennen zu lernen." so Willi Brase. Der Freiwilligensurvey ist die größte repräsentative Befragung zur Zivilgesellschaft und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Er untersucht das Engagementverhalten der Wohnbevölkerung ab 14 Jahren und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 1999 alle fünf Jahre in Auftrag gegeben. Im Jahr 2014 hat das Deutsche Zentrum für Altersfragen hierzu insgesamt 28.690 Personen befragt.

Nach dem Besuch des Freiwilligencafés in Fürstenwalde fuhr der Ausschuss mit dem Regionalexpress zurück nach Berlin um die Freiwiligeninitiative "Moabit hilft" zu besuchen.

Fürstenwalder LINKE mit neuem Vorstand

Die LINKE in Fürstenwalde hat am Freitag turnusmäßig ihren neuen Stadtvorstand gewählt. Dabei hat der bisherige Vorsitzende des Stadtvorstandes, Frithjof Bastian, nicht wieder für diese Funktion kandidiert. "Unsere Satzung regelt, dass ähnlich wie beim amerikanischen Präsidenten, die Amtszeit nach acht Jahren endet. Somit kann ich nicht mehr als Vorsitzender kandidieren. Ich habe während der Amtszeit gelernt, was es heißt, als Vorsitzender diese gesellschaftliche und für die Stadt wichtige Partei zu führen." Er kam ins Amt, nachdem der damalige Vorsitzende Stefan Sarrach überraschend die Partei verließ und für keine kommunalpolitischen Ämter mehr zur Verfügung stand. "Wir haben erfolgreiche Wahlkämpfe geführt, wir haben die Partei stabilisiert und freuen uns über 80 Mitglieder, die den Stadtverband Fürstenwalde bilden. Wir sind eine akzeptierte und geschätzte Partei, die ihre Aufgabe in der Stadt hat und immer wieder findet." So fand es große Anerkennung, dass die LINKE ihr Bürgerbüro "Rote Bank" für die Sonntagsschule des neugegründeten arabischen Vereins der Stadt öffnet. Frithjof Bastian geht der LINKEN nicht verloren. Er ist weiter Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Thomas Nord, ist Schatzmeister des Kreisverbandes und Wahlkampfleiter der LINKEN in Oder-Spree für die kommende Bundestagswahl.

Als neuer Vorsitzender wurde Stephan Wende, der als Fraktionsvorsitzender die LINKE in der Stadtverordnetenversammlung schon führt, gewählt. Mit ihm bilden die Kreistagsabgeordnete Jutta Bargenda, Helga Juraschek, Peter Engert und Sigfried Zahn, der die "AG Senioren" der LINKEN leitet, den neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre. In diese Amtsperiode fällt die Wahl zum Deutschen Bundestag, "die der Start für erfolgreiche Wahlkämpfe für die LINKEN bis zur Bürgermeister- und Kommunalwahl sein muss." so Frithjof Bastian. Die LINKE wieder zur stärksten politischen Kraft in Fürstenwalde zu machen, ist das wichtigste Ziel des neuen Vorstandes. Ebenso wichtig ist es neue Veranstaltungsformate und Kommunikationswege auszuprobieren, damit neue Mitglieder den Weg zu den demokratischen Sozialisten finden. "Die LINKE muss jünger und weiblicher werden. Die LINKE ist verlässliche Ansprechpartnerin für die Bürger dieser Stadt, die die Stadt nachhaltig und gerecht gestalten wollen." so Wende. Er versprach auch, dass sich der neugewählte Vorstand um die Mitglieder kümmert, die nicht mehr von sich aus zu Parteiveranstaltungen kommen können. "Die LINKE in Fürstenwalde muss sich regelmäßig neu erfinden und es gleichzeitig schaffen, alle Mitglieder zu erreichen. Solidarität ist eine Aufgabe nach innen und nach außen!".

Mit Freude nahmen die Mitglieder der LINKEN die Information von Peter Mattigk zur Kenntnis, dass sich wieder eine Jugendgruppe der LINKEN in Fürstenwalde in Gründung befindet. Diese wird er künftig als beratendes Mitglied im neugewählten Vorstand vertreten.

Lindemann direkt zum Landrat wählen!

Der Vorstand der LINKEN Fürstenwalde hat sich in seiner Vorstandssitzung auch zur Landratswahl in Oder-Spree verständigt. Die LINKE in Fürstenwalde gratuliert ihrem Kandidaten, Dr. Eberhard Sradnick, zu seinem Wahlergebnis. "Auch wenn Dr. Sradnick es knapp nicht in die Stichwahl geschafft hat, so zeigt doch das Ergebnis, dass Ideen und Konzepte für ein sozial gerechtes Oder-Spree eine breite Unterstützung in der Bevölkerung haben. Der Kreistag und die Kreisverwaltung sind hier gefordert, die Wähler der LINKEN nicht auszugrenzen." so Stephan Wende, Vorsitzender der LINKEN in Fürstenwalde.

Mein Wunsch: Menschlichkeit und Mut in 2017!

Im Rückblick auf das Jahr 2016 muss ich feststellen, dass es für die Welt, für die Region und unsere Stadt nicht nur ein gutes Jahr war. Auffallend vor allem ist, dass Egoismus und Missgunst Raum greifen in einer Art und Weise, die ich nicht für möglich gehalten habe. Anstand und Solidarität bleiben dabei auf der Strecke, ebenso wie die Wahrheit. Im Netz genauso wie in manchen Medien, in Europa und in der Welt genauso wie in Fürstenwalde. Manche Stadtverordnetenversammlung ist hierfür ein beredtes Beispiel. Das belastet und verstellt oft den Blick auf Erreichtes, das Mut macht - und auf Erfolgreiches, das Ansporn gibt.

Dazu zähle ich ganz klar, dass es Verwaltung und Politik gelungen ist, sich in drei großen Förderprogrammen (Stadtumbau II und III, Aktive Stadtzentren und Stadt - Umland – Wettbewerb) gut aufzustellen und viele Fördermillionen für die nächsten Jahre einzuwerben. Das sichert eine Zukunft für das Jagdschloss und die Aufbauschule. Das gibt uns die Möglichkeit, unseren Bahnhof zu einer wirklichen Drehscheibe der Region und als attraktives Eingangstor in unsere Stadt zu gestalten. Wir bauen unsere Grundschulen um - hoffentlich zu Lernorten, die noch in zehn Jahren modern sind und Spaß beim Lernen und Lehren bereiten! Neue Wohngebiete entstehen, und gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft haben wir angeregt, auch Mietwohnungsbau im Eigenheimbereich aktiv anzugehen. Auch der Landkreis investiert in 2017/2018 reichlich in Fürstenwalde. Das alles sichert Investitionen für das regionale Gewerbe, Arbeitsplätze und Entwicklung statt Stillstand. Es geht also vorwärts - und trotzdem ist keine Zeit, sich bequem zurückzulehnen.

Wir müssen uns noch mehr in die Lebenswirklichkeit der Menschen in unserer Stadt einfühlen. Es gibt Quartiere in unserer Stadt, in denen nicht allzu viel gut ist. Wo Menschen ohne Hoffnung und in Resignation leben, wo das Umfeld und die Wohnsituation alles andere als attraktiv sind. Wir brauchen Quartiers- und Bildungsmanagement genau hier. Aber vor allem brauchen wir ein Bewusstsein dafür. Die Stadt muss die Förderkulisse des Programmes "Soziale Stadt" auf Quartiere in Nord und Süd ausdehnen und vor allen Dingen mit den sozialen Trägern Strategien zur sozialen Aufwertung entwickeln. Rund um die Jähn- und Gagarin-Schule könnte und müsste ein Bildungscampus entstehen, mit Hausaufgabenhilfe und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche, aber auch mit Angeboten für Bildung und Freizeit für die Eltern und Alleinerziehenden. Um Paule 49 herum kann und muss sich mehr entwickeln - dafür brauchen die Sozialarbeiter*innen Anerkennung und deutlich mehr Ressourcen - personell und finanziell. Die Reifenwerkersiedlung ist eine sozialpolitische Diaspora in unserer Stadt. Woher nehmen wir das Recht, dieses Wohnquartier so ganz aus den Augen zu verlieren?

Den kompletten Text gibt es untenstehend als PDF ;)

Mein Wunsch: Menschlichkeit und Mut in 2017!