Auf der Wählervertreterkonferenz für die Bundestagswahlen im Wahlkreis 64 – Landkreis Oder-Spree und Stadt Frankfurt (Oder) – am 28. März in Fürstenwalde ist der Landesvorsitzende der LINKEN in Brandenburg, Thomas Nord, zum Direktkandidaten seiner Partei gewählt worden. Er übernimmt den Wahlkreis damit von Lothar Bisky, der seit 2005 der lokale Abgeordnete der LINKEN war. Im ersten Wahlgang erzielte er 69,7 Prozent der Stimmen. Auf die Mitbewerber Helmut Horst und Georg Winkel entfielen 19 bzw. 7 Prozent. In seiner Bewerbungsrede benannte Thomas Nord zwei Schwerpunkte seiner künftigen Aktivitäten im Bundestag: Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit und Einsatz für erneuerbare Energien.
„Ob Rot-Grün oder Große Koalition – immer stand am Ende Sozialabbau und eine größere Belastung für den kleinen Bürger“ so Thomas Nord. Auch müsse immer wieder betont werden, dass Jörg Vogelsänger (SPD) mit für diese unsoziale Politik gestimmt hat. Thomas Nord bemerkte: Aus seiner Sicht dürfe Oder-Spree auch nicht zu einem Versuchsfeld für CO2-Endlager werden. Besondere Aufmerksamkeit will er seinem Wahlkreis widmen. Die vielfältige Region mit den großen Städten Frankfurt (Oder), Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt und den weiten ländlichen Gebieten spiegelt die unterschiedlichen Probleme und Chancen Brandenburgs wider. Thomas Nord, der seinen Wohnsitz in den Wahlkreis verlegen will, wird in den nächsten Wochen intensiv die Region bereisen.
Thomas Nord
Vorsitzender DIE LINKE Brandenburg