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10. Februar 2018 Stephan Wende

Diese Art von Wahlkampf ist unserer Stadt unwürdig!

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend gab es eine Vielzahl von Brandanschlägen auf Plakate von Bürgermeister Hengst und die ihn unterstützenden Parteien. Zuvor waren deren Plakate zum größten Teil mit Zusätzen des Bürgermeisterkandidaten Matthias Rudolph versehen worden. Auch Beschmierungen und Zerstörungen an den Plakaten haben massiv zugenommen. Dazu erklärt der Orts- und Fraktionsvorsitzende der Fürstenwalder LINKEN, Stephan Wende:

"Der Ton im Wahlkampf war von Beginn an rauh und wird rauher. Die handelnden Personen haben eine Verantwortung für ihr Auftreten und ihre Wahlkampagnen, denn sie laden - gewollt oder ungewollt - Chaoten ein, denen die Fairnessregeln im Wahlkampf und sicher auch der menschliche Anstand untereinander völlig egal sind. Wenn sogenannte Wahlhelfer und -unterstützer nicht davor zurückschrecken, die Plakate anderer Kandidatinnen und Kandidaten mit Werbung für den eigenen Kandidaten zu bekleben, wenn Bürgermeisterkandidaten und deren Unterstützer mit Diffamierungen in den sozialen Netzwerken die Stimmung anheizen, dann ruft das Menschen auf den Plan, die nicht lange fackeln. In der Nacht von Freitag zu Sonnabend gab es eine Vielzahl von Brandanschlägen auf Plakate von Bürgermeister Hengst und die ihn unterstützenden Parteien. Ich warne - wie schon zu Beginn des Wahlkampfes - eindringlich vor einer weitere Eskalation im Wahlkampf. Politischer Anstand und politische Kultur haben in unserer Stadt in den letzten Jahren mehr als genug gelitten.

Wir alle sind dazu verpflichtet als Vorbild für unser demokratisches System zu wirken, als Demokratiebotschafter und nicht als Demokratiezerstörer! Denn auch nach dem 25. Februar muss eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister mit der Stadtverordnetenversammlung und der Bürgerschaft gemeinsam Politik zum Wohle der Stadt machen!

Wir alle sind gefordert, möglichst viele Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder am 25. Februar zum Wählen zu motivieren. Es möge die oder der Bürgermeister*in werden, die oder der mit den besten Konzepten von sich überzeugen konnte und nicht, weil sie oder er am lautesten krakeelt oder am weitesten mit Schmutz auf andere Mitbewerber warf. Das ist unserer Stadt unwürdig!"