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4. August 2018

DAY ORANGE - ein Zeichen für Menschlichkeit!

Bundesweit werden an diesem Sonnabend tausende Menschen auf die Straße gehen, um gegen die unmenschliche Flüchtlingspolitik der deutschen Bundesregierung und der Europäischen Union zu protestieren.

"Stoppt das Sterben der Geflüchteten im Mittelmeer" ist das Leitmotiv der Protestierenden bundes- und europaweit. Auch in Fürstenwalde haben sich Aktive gefunden, die zu einer Demonstration "Fürstenwalde steht auf für Menschlichkeit" die Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder aufrufen. Die Initiative geht von der Evangelischen Kirche, der Plattform gegen Rechts und der LINKEN in Fürstenwalde aus.

"Wir wollen gemeinsam dazu aufrufen, Menschen in Not zu helfen und nicht uns von Ihnen abzuwenden und diese auszusperren. Wir brauchen sichere Häfen, Schutz und Solidarität für Menschen in Not." so die Initiatoren.

Die Demonstration startet um 10 Uhr mit Worten am Dom und geht durch die Innenstadt bis zur Spreewiese.

Hier wollen die Initiatoren mit den Teilnehmer*innen ein Abschlussbild stellen und dieses "als Zeichen der Solidarität in die Welt senden".

"Uns geht es in erster Linie um Solidarität mit und Menschlichkeit für die Menschen in Not, die ihre Heimat und Familien verlassen mussten. Wir kämpfen für legale Fluchtwege, um zu verhindern, dass Geflüchtete sich in Lebensgefahr begeben müssen und wir machen uns stark für die Entkriminalisierung der Seenotrettung." so Stephan Wende, Mitinitiator und Ortschef der Fürstenwalder LINKEN.

Für die LINKE in Fürstenwalde kündigt er an, dass diese einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung einbringen wird, dass Fürstenwalde sich dem Appell der der Oberbürgermeister von Köln, Bonn und Düsseldorf anschließt und ebenso wie zum Beispiel Potsdam, der Bundesregierung anbietet, von aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufzunehmen.