22. April 2009

Meinung zur Gemeindevertretersitzung am 2.4.2009

Als kommunalpolitisch interessierte Bürgerin von Woltersdorf möchte ich meine Gedanken zur am 2. April d. J. stattgefundenen Gemeindevertretersitzung in Woltersdorf kundtun. Im Besonderen geht es mir um jenen Tagesordnungspunkt, der den Entwurf des Vertrages zwischen der Gemeinde und dem FAW GgmbH über eine weiterführende Schule behandelte.

 

Die Woltersdorfer Linke hatte dort Anträge zur Veränderung von Passagen des Vertragstextes eingebracht. Trotz der Ablehnung durch die Mehrheit der Gemeindevertretung bin ich der Meinung, dass die beangtragten Änderungen vor allem bezüglich der Präambel größere inhaltliche Klarheit gebracht hätten. Die im Vertrag verwendeten Begriffe: wie kommunales Bildungsmanagement und Bildungsbeirat, sind in der Diskussion nicht präzisiert worden. Insgesamt aber kann ich den Gedanken eines ständigen Bildungsforums, in das sich alle Bildungseinrichtungen von Kita bis Schule (also auch die Gesamtschule in FAW-Trägerschaft) mit ihren Erfahrungen und Ideen einbringen sollen, durchaus mittragen.

 

Das Abschluss-Statement der Fraktionsvorsitzenden der Linken,

Prof. Dr. Eva Böhm, dass nur die staatliche Schule das Grundrecht kostenfreie, zukunftsfähige Bildung für a l l e

Kinder garantieren kann, sprach mir besonders aus dem Herzen.

Realität ist, dass in Woltersdorf die staatliche Oberschule nicht erhalten werden konnte. Die Linke ist aber im Interesse der Entwiklung unserer Gemeinde für die Sicherung des Schulstandortes mit staatlicher Grundschule und einer weiterführenden Einrichtung. Das haben wir - die Linken - zur Kommunalwahl unseren Wählern so versprochen. Deshalb begrüße

ich es, dass die Fraktion der Linken den nicht leichten Entschluss gefasst hat, dem Vertrag mit dem FAW zuzustimmen.

Es bleibt nun nur, für Woltersdorf ein gutes Gelingen zu wünschen.

 

Antje Berthold- Riedel