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Fröhliches Gedränge in Geschäftsstelle und Bürgerbüro der Beeskower Linken in der Mauerstraße: Mehr als 50 Gäste waren am Donnerstag der Einladung zum Neujahrsempfang der Partei gefolgt, darunter auch Bürgermeister Frank Steffen und Stadtverordneten-Vorsteher Siegfried Busse, und nutzten die Gelegenheit, an der Schwelle des neuen Jahres Ansichten zur Zukunft ihrer Stadt auszutauschen. Gastgeber Peer Jürgens, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der LINKEN, freute sich beim Rückblick auf 2011 vor allem über den gemeinsam errungenen Sieg gegen das Ansinnen, unter unserer Stadt Millionen Tonnen von Kohlendioxid zu verpressen. Dafür hatten die Beeskower LINKEN in der Bürgerinitiative mit gekämpft und sich wegen der vom Wirtschaftsminister favorisierten CCS-Technik auch mit den Brandenburger Spitzenpolitikern der eigenen Partei angelegt. Mit Ute Lein von der Bürgerinitiative waren sich die Gäste des Neujahrsempfangs einig, die neue Energiestrategie der Landesregierung weiter kritisch zu begleiten. Peer Jürgens jedenfalls kündigte für den Fall des darin angedachten Transports abgeschiedenen Kohlendioxids von Jänschwalde an die Nordsee neue Kämpfe an.Auch mit dem nun vorliegenden Kulturentwicklungsplan für den Kreis Oder-Spree, mit der Baumschutzverordnung und dem Beschluss, dass Asylbewerber wieder mit Bargeld statt mit Gutscheinen bezahlen können, sehen die LINKEN einige ihrer langjährig verfolgten Ziele erfüllt. Mit dem inzwischen gestarteten Zukunftsprojekt „Oder-Spree 2020“ sollen nun die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Heimat ausgelotet werden. Wermutstropfen im Freudenbecher sind die schwindende Mitgliederzahl sowie die verloren gegangenen Bürgermeisterwahlen von 2011: „Da müssen wir uns künftig mehr ins Zeug legen!“ Damit die Mitgliederzahl wieder auf über 600 steigt, wird es 2012 eine Kreisparteireform geben.Viele Betätigungsfelder in 2012 für die LINKE sieht auch der Beeskower Stadtrat Norbert Lenhardt, der die Fraktionschefin Karin Niederstrasser vertrat. Er mahnte vor allem mehr Aufmerksamkeit für das Sport- und Freizeitzentrum an. Die LINKE will in der Kommunalvertretung mit dafür einstehen, dass örtliche Möglichkeiten der Energieersparnis erschlossen werden – auch wenn sich die Erfolge linker Politik gern auch mal andere Parteien ans Revers hefteten. Es lohne sich auf jeden Fall, so Norbert Lenhardt, um jede Verbesserung des Lebens in der Region zu kämpfen.